Dies ist eine Liste aller Momentan aktiven Spieler- und Nichtspieler-Figuren (sowie der ehemaligen Spieler). Jeweils mit Link zum Spieler und einem Verweis auf eine eventulle Homepage. Bei manchen Charaktären wurde hier einfach der Auftritt eingefüt, da die meist sowieso sehr passend sind.
Die Überschrift über den Figuren ist jeweils der "beschreibende Nickname" des Charakters ('schwarzer Elf', 'besoffener Ork' ...).
Achim "Furtive" Chaim ist ein mittelgroßer Mann, vielleicht 1,75 cm, braune Haare im Mittelscheitel bis zu den Schultern. Er trägt eine gute weiße Jeans und ein blau-grünes Hemd auf dessen linker Brust eine Red-Ribbon und ein Playboy-Hase gesteckt sind. Er wirkt wie etwa Mitte bis Ende dreißig. Man sieht seinem Körper an, daß er mal sehr trainiert gewesen sein muß, aber heute bewegt er sich irgendwie ... ungelenk.
Twister ist für einen Elfen recht klein, nur ungefähr eins achtzig. Dafür aber auch recht breit. Entweder hat er früher viel Kampfsport gemacht, oder auf dem Bau gearbeitet. Seine Haare sind orange eingefärbt, und stehen zirka fünf Zentimeter senkrecht nach oben ab. Was seine spitzen Ohren noch hervorhebt, an denen sich mehrere goldene Ohrringe, bis fast ganz zur spitze hinauf, befinden. Seine Augen sind blau. Ein tiefer Kontrast zu den Haaren, und man hat den Eindruck, als würden sie nie lächeln. Sicher, Augen lächeln nicht, aber normalerweise, verändern sie sich, wenn der Träger lächelt. Nicht so bei ihm, wäre möglich, das es sich um Cyberaugen handelt, aber dann wären sie teurer gewesen, als die meisten Gäste in einem Monat verdienen. Und was das schlimmste ist, er ist immer fröhlich und ausgelassen, immer am lächeln.
Er ist ein Mensch von unauffälliger, eher schmächtiger Statur, wohl
Mitte zwanzig. Seine hellblonden glatten Haare fallen ihm bis zu dem Schulterblättern herab
und verleihen ihm, zusammen mit seinem makellosen jugendlichen Gesicht,
ein etwas feminines Aussehen. In auffälligem Kontrast zu den Haaren stehen
seine leicht mandelförmigen schwarzen Augen, die so gar nicht zu seinem
ansonsten eher nordischen Aussehen passen wollen.
Seine Kleidung setzt sich zusammen aus abgetragenen ehemals weißen
Rebok-Turnschuhen, einer ebenso abgetragenen hellblauen Jeans-Hose und einem offenbar neuen dunkelblauen
langärmligen Jeanshemd, in dessen rechter Brusttasche dem Anschein nach
eine Brille mit Hilfe eines herausragenden Bügels festgeklemmt ist. Die
linke Brusttasche ist leer, allerdings hat er ein paar Anstecknadeln daran angebracht: ein umgedrehtes goldenes Kreuz,
etwa 5cm hoch, mit einem fein modellierten leidenden Christus dran, ein
schwarzer Smiley auf gelbem Hintergrund und ein schwarzes "Peace"-Symbol
auf grünem Hintergrund.
Dynamisch federnden Schrittes macht er sich auf zur Hintertür der Bar und hebt gerade die Hand, um seine Codekarte durch den Leser zu ziehen, als er zu seinen Füßen eine schnelle Bewegung bemerkt. Er tritt zwei Schritte zurück und kniet vorsichtig nieder, während er den Boden nach dem Verursacher derselben absucht. Eine etwas ueber daumengroße Küchenschabe sitzt da und macht sich über einen schwer zu identifizierenden Essensrest her.
"Groovy..." murmelt er mit einem leichten ironischen Lächeln, während seine rechte Hand sich langsam dem Tierchen nähert. Seine tiefe, etwas heisere Stimme ist durchaus geeignet die leicht weiblichen Gesichtszüge vergessen zu machen. Dann, mit einer gedankenschnellen Bewegung, packt er es und hält es zwischen Daumen und Zeigefinger fest. "Ich hoffe, du hattest einen schönen Tag, kleiner Freund", bemerkt er im Plauderton, bevor er sich die Schabe wie einen Kartoffelchip in den Mund wirft.
Einige Sekunden genießt er mit geschlossenen Augen ihre kribbelnde Bewegung auf seiner Zunge, dann beisst er zu - und reisst seine Augen unvermittelt weit auf, während sein Gesicht sich zu einer Maske des Ekels verzieht. Er greift sich mit beiden Händen an den Hals, streckt die Zunge heraus und beginnt hektisch zu würgen und zu spucken. "Scheiiisse, ist das widerlich..." murmelt er, nachdem er auch das letzte Beinchen zwischen den Zähnen losgeworden zu sein glaubt. 'Nie wieder Schaben! War 'ne ganz blöde Idee...'.
Dann erhebt er sich, so würdevoll er das im Moment fertigbringt, öffnet die Tuer, nachdem er sich vergewissert hat, dass an seiner Kleidung keine Reste des Schabensnacks mehr kleben, und stapft dann in die Küche hinein, wo er auch schon seinem Chef gegenübersteht. "Bestellte Getränke sind da, niemand muss mehr dursten", verkündet er.
Cateye ist ein etwa 1,86m großer Mensch mit einer unheimlich starken charismatischen Ausstrahlung, die noch durch sein gepflegtes Äußeres unterstrichen wird. Er trägt das glatte, schwarze, schulterlanges Haar mit einem dunkelroten Lederriemen zu einem Zopf gebunden und seine grün-blauen, listigen Augen scheinen nie still zu stehen. Er trägt für seinen athletischen Körper wahrscheinlich extra angefertigte teure Kleidung. Sein dunkler maßgeschneiderter Mantel ist offen und läst darunter ein schön verziertes echtes Lederhemd mit Quasten (indianischer Art) erkennen. Dazu trägt er eine enge, glatte Lederhose in tiefstem dunkelbraun. Die Stiefel geben einen leichte gegensätzlichen Anschein dazu ab, weil sie eher der neueren Generation von hochtechnologisierter u. nützlicher Kleidung angehören.
Shanaranda ist gut 1.90 groß, in schwarzes Leder gekleidet, das ihren schlanken Körper gut betont und recht wenig der Fantasie ueberläßt. An ihrem Gürtel stecken drei Messer aus Kunststoff. Waffen, die dem Jahre 2053 angemessener wären, sind nicht zu erkennen. Weiterhin fallen die spitzen Ohren auf, das hübsche Gesicht, dessen Augenpartie hinter einer Sonnenbrille verborgen ist, und ein Kasten, den sie an einem Riemen über der rechten Schulter trägt, der ein Computer, aber ganz sicher kein Cyberdeck sein könnte.
Die "Bohnenstange" ist etwa 2m großß, und nicht nur durch die dunkle
Hautfarbe weißt auf eine mögliche amerindianische Abstammung hin. Das
dunkle lange Haar und das schmale scharfe Gesicht tun da ihr übriges.
In schwarze Baumwollhosen und ein dunkles Hemd gekleidet könnte er mit
seiner hageren Gestalt glatt für eine Fee durchgehen.
Der lange braune Mantel aus anscheinend echtem aufgerautem Leder rundet das
Erscheinungsbild ab.
Auffallend sind eine Kette aus Zähnen ( wer sich auskennt erkennt
Schlangenz&sauml;hne) und die Gelben Augen mit der horizontal geschlitzten
Pupille.
Waffen sind an ihm nicht zu erkennen.
Sie ist um die 20 Jahre alt, mittelgroß (ca. 1,70m), relativ schlank und an ihren spitzen Ohren, die an den Seiten von Zeit zu Zeit aus ihren pechschwarzen, glatten, etwas über schulterlangen Haaren herausragen, als Elfe zu erkennen. Dementsprechend ist ihr Gesicht schmal mit hohen Wangenknochen, jedoch nicht schmächtig. Sie wirkt etwas blaß, was an ihrer Haarfarbe liegen könnte. Die Augenfarbe ist stahlgrau (mit vereinzelten schwarzen Sprenkeln, die man nur bei nährem Betrachten bemerkt) und blickt man an ihrer geraden Nase herunter auf die Lippen, so umspielt diese ein kaum merkliches schwer zu deutendens Lächeln, das die Magierin so gut wie nie ablegt.
Sie trägt BlueJeans, die über leichten, etwas über knöchelhohen, schlichten Wildlederstiefeln fransig auslaufen, und von einem Gürtel mit einer metallisch glänzenden, verzierten Schnalle gehalten werden. Ihr Oberkörper steckt in einem ehemals schwarzen, verwaschenen Jeanshemd, das allerdings durch Abschneiden der Ärmel in eine Art Jeans-T-Shirt umgewandelt wurde, außerdem hat sie besagten Umhang an: Ein Meisterwerk der Stickerei aus tiefblauer Seide mit gelben Symbolen darauf, das von einer kunstvoll gearbeiteten Brosche auf ihrer Brust zusammengehalten wird. Um ihre unbedeckten Arme winden sich silberfarbene Armreife in Form von Schlangen, Eidechsen und anderen länglichen Reptilien. An ihren schlanken Fingern trägt sie einige Ringe, insbesondere fällt bei näherem Hinsehen ein mit einem rotglänzenden Edelstein (ob künstlich oder echt ist nicht erkennbar) besetzter goldfarbener Ring an ihrem linken Ringfinger auf.
Charlie ist ein Mensch, dessen Alter man auf Ende dreißig bis Anfang vierzig schätzen könnte. Seine beinahe militärisch kurz geschnittenen schwarzen Haare weisen schon die ersten grauen Strähnen auf. Er trägt ein mintfarbenes, eher sportlich geschnittenes Sakko aus leichtem Stoff und eine in einem hellen Ton farblich darauf abgestimmte dünne Baumwollhose. Unter dem Sakko trägt er ein weißes Hemd und eine Krawatte, deren unkonservatives Muster in Mint-, Flieder-, Hellgelb- und Hellblautönen gehalten ist. Die Kleidung ist zweifellos auf Maß gefertigt, denn Jacken, in die man ein derart breites Kreuz verpacken kann, gibt es einfach nicht von der Stange - der Mann hat einen fast schon herkulisch zu nennenden Körperbau, was ihm bei seiner Größe von etwa einem Meter achtzig das Aussehen eines Ritter-Sport-Typen verleiht (quadratisch, praktisch, ...)
Als das Taxi in der Kaiserstraße hält ist der Himmel von schweren Wolken verdunkelt. Erste Regentropfen kündigen den herannahenden Abend an. Grau und schmierig fallen die Regentropfen klatschend auf die Panzerplastscheiben des sandfarbenen BMWs. Einige Sekunden geschieht gar nichts, da der einzige Insasse die Umgebung sorgfältig beobachtet. Dann steigt eine schlanke Gestalt aus dem Fahrzeug, die Bewegungen fließend, doch spartanisch, keine ueberflüssige Drehung, kein Nachsetzen, kein Zögern. Die Tür des Taxis schließt sich mit einem dumpfen Schlag, dann setzt sich das Fahrzeug wieder in Bewegung und verschwindet in den Straßen des Rotlichtviertels. Größe und Schlankheit verraten einen Elfen oder einen extrem hochgeschossenen Menschen. Der schwarze Mantel mit goldenen Rändern ist teuer, maßgeschneidert, ein Hut und der hochgeklappte Kragen verdecken das Gesicht. Langes Haar fällt bis auf die Schulterblätter.
Mit Schritten, deren Hall auf den Asphalt zu leise ist, als das die Sohlen der Stiefel nicht mit dämpfendem Material ausgestattet worden waren, geht der Mann zielgerichtet auf die Türe zu. Vor ihr verharrt er, registriert das Schild, wirft einen kaum merklichen Blick über die Schulter. Augen, schärfer als die Natur es vorgesehen hat durchschneiden die Schatten zwischen den Straßenlaternen, heften sich auf die Bewohner der Nachtseite. Keine Gefahr.
Drei Stufen nach unten richten sich Augen hinter einer goldenen Sonnenbrille auf die Überwachungskamera über der Türe. Nun kann man deutlich erkennen, daß es sich um einen Elfen handelt, Haare von schwarzem Glanz, die Haut unnatürlich bleich, wie die eines Toten. Das Gesicht unter dem breitkrempigen Hut ist wie aus Stein gemeißelt, von der Schönheit, die seiner Rasse angeboren ist, doch ein deutlicher Zug von Grausamkeit schmälert sie nicht unbeträchtlich. "Wenden Sie sich beim Eintreten mit ihren krachmachenden Freunden nach rechts, und schließen sie sie mundgerecht ein." Der Elf tritt ein sein Blick gleitet auf die Schließf&quml;cher zu seiner rechten. Lippen ohne die Farbe des Lebens verziehen sich nach unten, doch dann beginnt der Elf Waffen in eine der Boxen zu legen. Eine mattschwarze H&K Urban Combat, zwei golden brünierte Ares Predatoren und schließlich ein halbes Dutzend Granaten, sowie zwei lange Kampfmesser, die er aus seinen Stiefeln zieht. Nachdem alles sicher verstaut ist, tritt er mit einem Aktenkoffer in der linken Hand auf die zweite Eingangstür zu, und richtet seinen Blick wieder auf die Überwachungskamera dadrüber.
Ein dumpfes Brummen ist zu hören, wie aus weiter Ferne. Das Geräusch nähert sich schnell und wächst ebenso schnell zu einem Dröhnen an. Würde es nicht so lange anhalten, könnte man es glatt für einen der mittlerweile recht häufigen Donnerschläge halten. Am Ende der Straße ist ein Lichtstrahl zu sehen, während das Drähnen immer näher kommt.
Plötzlich rast eine BMW Blitzen mit quietschenden Reifen um die Kurve. Einen Moment lang sieht es so aus, als würde sie aus der Kurve ausbrechen und mitsamt dem Fahrer in der nächsten Häuserfront landen, doch der Fahrer behält trotz der Nässe die Kontrolle über die silberglänzende Maschine. Er beschleunigt noch einmal, wobei sich das Dröhnen des Motors kurz zu einem hellen Jaulen entfaltet. Als sich das Motorrad der Bar nähert, spiegeln sich die bunten Lichter der Umgebung auf der blanken, nassen silberglänzenden Oberfläche und lassen das Motorrad zu einem farbenprächtigen Regenbogen werden.
Der Fahrer bremst scharf ab und hält schließlich auf einem Parkplatz in der Nähe der Bar. Er steigt ab und nimmt den silbrig glänzenden Helm vom Kopf. Sein langes, gepflegtes schwarzes Haar fällt über die breiten Schultern des nicht ganz zwei Meter großen Fahrers. Er blinzelt einen Moment, während er sich die bunten, blinkenden Lichter der Umgebung ansieht, dann geht er auf die Bar zu. Als er näherkommt, ist deutlich zu erkennen, daß er unter dem Mantel Tarnkleidung trägt. Stadtmuster. Ein paar tiefe, deutlich sichtbare Narben verunstalten seine für einen Ork ansonsten recht gutaussehenden Gesichtszüge; eine der Narben zieht den rechten Mundwinkel des Mannes ein wenig nach oben. Das Gesicht des Orks ist dadurch auch in völliger Entspannung die skurrile Karikatur eines Grinsens, ähnlich dem Gesichtsausdruck eines wahnsinnigen Psycho- pathen.
Er steigt die Stufen zur Tür hinauf und öffnet sie und steigt wieder hinunter. Dann wendet sich den Schließfächern zu. Er legt einen kleinen Gegenstand hinein und geht zum Durchgang in die Kneipe. Der Narbenork liest das kleine Schild an zweiten der Tür, dann legt er den Kopf in den Nacken und grinst breit.
In einer Seitenstraße der Kaiserstraße flammt ein Feuerzeug auf. Eine Hand hebt es auf Gesichtshöhe und zündet eine etwas feuchte Zigarette an, die erst nach einigen Sekunden zu glühen beginnt. Feuerzeug und Zigarette beleuchten eine Gestalt, die neben einer im Licht der Strassenlaternen blitzenden Glaswand steht. Das spärliche Licht lässt erkennen, daß die Person mit etwas über zwei Metern sehr groß ist - oder vielleicht sehr klein, denn sie trägt Hörner... Den ersten Zug ihrer Zigarette tief inhalierend, lässt die Gestalt das noch brennende Sturmfeuerzeug einfach zu Boden fallen, mitten in eine Pfütze auf dem Asphalt. Doch anstatt die Flamme zu löschen, beginnt die Flüssigkeit zu brennen. Und dann breitet sich das Feuer weiter aus, wie an einer unsichtbaren Schnur gezogen, von der Pfütze weg, in Richtung einer schmalen Gasse zwischen dem Bürogebäude und einem heruntergekommen Mehrfamilienhaus, wo die brennende Spur der Flüssigkeit hinter einer Ecke verschwindet. Als sich die Gestalt mit langsamen Schritten nach rechts um die nächste Ecke entfernt, taucht das Feuer die Straße in ein spärliches, bleich flackerndes Licht, das wenig später ebenso verschwindet wie die Gestalt... wie das Hirngespinst eines Drogensüchtigen...
Die Gestalt geht die Strasse entlang, die Schritte langsam, der Kopf eingezogen. Nur die linke Hand mit der Zigarette bewegt sich des öfteren. Als ein gepanzerter Polizeiwagen lautlos in die Straße einbiegt, springt die Gestalt in einen dunklen Torbogen hinein, um sich im Schatten des Mauerwerks zu verbergen. Das Fahrzeug wirkt wachsam, suchend wie ein Geier auf der Suche nach einem sterbenden Tier. Es verschwindet jedoch, ohne Beute gefunden zu haben. Die Gestalt entspannt sich etwas, zuckt dann aber zusammen, fällt mit einem unterdrückten Grunzen aufs rechte Knie und drückt sich die linke Hand auf die Brust. Nach einigen schweren Atemzügen beginnt sie sich mühsam wieder aufzurichten und blickt - immer noch gebückt - suchend in der Straße herum. Unsichere, wankende Schritte hinaus auf den Gehweg, dann fällt ihr Blick auf die gegenüberliegende Hauswand. Eine Tür, darüber ein Schild: "Wenden Sie sich beim Eintreten mit ihren krachmachenden Freunden nach rechts, und schließen sie sie mundgerecht ein." Die Strasse nochmals nach rechts und links hinunterblickend, strafft sich die Gestalt wieder etwas und überquert in einem günstigen Augenblick langsam die Fahrbahn, die Schultern hochgezogen, wie zu ihrer eigenen Hinrichtung.
Nun, vom Licht der Tür besser beleuchtet, lassen sich mehr Details erkennen. Die Gestalt ist unzweifelhaft ein Troll, extrem muskulös und gedrungen. Seine Grösse allerdings liesse mehr auf einen Ork schließen, da er nur wenig grösser ist als der obere Rand der Tür. Doch da sind diese Hörner, die völlig gerade wie Teufelsinsignien etwa 15cm aus seiner Stirn ragen. Der Troll trägt einen schwarzen - vermutlich maßangefertigten - Nadelstreifenanzug, der in der Bauch- und Brustgegend zwei kleine Löcher aufweist, die beim näherem Hinsehen wohl von Kugeln verursacht wurden. Im linken Jackettärmel ist ein Einschnitt, der von etwas Messerähnlichem verursacht worden sein muß. Das rechte Glas der dunklen Sonnenbrille ist gesplittert. Sein Gesicht ist kantig, bei weitem nicht hübsch zu nennen, lässt aber die Unregelmässigkeit und allgemeine Hässlichkeit normaler Trolle vermissen. Die Haare sind kurz und nach hinten gekämmt, aber im Moment ziemlich aus der Form. Ein buschiger dunkler Spitzbart ziert sein Kinn. Der Troll wirkt abgespannt und sehr müde.
Es scheint eine Ewigkeit zu dauern, bis der Troll die fünf Stufen hinuntergestiegen ist. Jede davon einzeln nehmend, kommt er vor den Schliessfächern an. Er beginnt mit der rechten Hand in seiner Hosentasche zu wühlen und fördert schließlich eine 10-Mark-Münze zu Tage, die er nach langem Zögern in ein Schloss steckt. Er greift mit der rechten Hand unter sein Jackett und zieht einen schweren Revolver amerikanischer Bauart aus dem Holster. Für einen Augenblick starrt er die Waffe an, als sähe er sie zum ersten Mal. Dann scheint er etwas abzuschütteln. Langsam und vorsichtig legt er sie ins Fach und läßt dann die zersplitterte Sonnenbrille folgen, als habe sie noch irgendeinen Wert. Vor dem Eingang zur Bar bleibt er stehen und blickt zu Boden. Ein Moment des Innehaltens, dann streicht sich er sich über die Augen und versucht sich aufzurichten, was aber mit einem erneuten Zusammenzucken bestraft wird. Der Troll krümmt sich wie unter grossen Schmerzen, doch mit zusammengebissenen Zähnen fängt er sich wieder und holt tief Luft. "Bitte nach oben sehen und lächeln!" Das Schild scheint ihn zu verhöhnen...
Auf der Kaiserstraße ist das Brummen einer schweren Maschine zu hören und kurz darauf überholt eine große Harley einen kleinen VW und biegt zum Bahnhofsparkplatz ab. Die Lackierung der Harley scheint alles Licht zu verschlucken, nur auf dem vorderen Kotflügel und an den Seiten des Tanks sieht man eine rote Schlange, die sich in einem "S" windet. Der Biker steigt ab, nachdem er einen kleinen Kippschalter umgelegt hat, richtet den Kragen seines langen, schwarzen Mantels, der schon ziemlich mitgenommen aussieht und rückt die verspiegelte Sonnenbrille, die er trotz des regnerischen Wetters und der schlechten Sichtverhältnisse trägt zurecht. Sein Kopf wendet sich einmal nach rechts und nach links, er mustert die beiden versoffenen Typen am Haupteingang abschätzig. Er wirft noch einen Blick auf seine Harley und geht dann schnellen Schrittes über die Straße und bis zum Eingang des "Blauen Krokodils". Im Vorraum legt er mit geübtem Griff eine schwere Pistole, die er unter seinem Mantel hervorzaubert ab und aus dem Stiefel zieht er ein überlanges Überlebensmesser, dass seinen Platz neben der Pistole findet.
Der Mann bleibt für einen Moment vor der Türe mit der Kamera stehen,
gerade lang genug, dass man ihn mustern könnte:
Der Fremde, der knappe 1,80 groß ist und mindestens so breit erscheint,
ist auf jeden Fall indianischer Abstammung, das merkt man neben der
dunkleren Hautfarbe an dem 3 cm breiten und ca. 5 cm aufragenden
schwarzen "Irokesenschnitt" auf dem ansonsten kahl rasierten Schädel
und im Gesicht - denn auch nicht der leiseste Hauch eines Bartes ist zu
erkennen. Der Amerindianer trägt nach wie vor die verspiegelte
Sonnenbrille und den mitgenommenen schwarzen Mantel, darunter kann man
mattschwarze Lederklamotten erkennen - der Typ scheint ein Fan von
schwarz zu sein. Der Fremde hat ein breites, kantiges Gesicht und einen
ebenso breiten Mund, dessen Mundwinkel leicht nach unten gekrümmt sind.
Als er in die Kamera sieht, verzieht er die Mundwinkel nur leicht nach
oben und wartet darauf,dass die Tür aufgeht.
Ein schwere alte BMW fährt langsam durch den Bindfadenregen am Kroko vorbei und kommt dann etwa nach 30 Metern zwischen zwei Wagen zum stehen.
Die Fahrerin stellt den Motor ab und zieht den Zündschlüssel aus dem Schloß. Sie ist etwa 1,90 groß und etwas breiter gebaut als normal. Sie steigt vom Bock, nimmt den Helm vom Kopf, zieht die Handschuhe aus und stopft diese dann in den Helm. Ihre dunkelblauen schulterlangen Haare fallen derweil über die schwere schwarze Lederjacke. Sie hat nordeuropäische Gesichtszüge. Ihrer Gestalt und dem Gesicht nach müßte sie Mitte bis Ende Zwanzig sein. Sie legt den Helm auf den Sitz und öffnet den Reissverschluß der Jacke. Sie schüttelt sie kurz, um den Regen von der Jacke zu bekommen.
Beim nehmen des Helms sieht man auf ihrem Rücken einen riesigen Adler, der sich gerade im Sturzflug befindet. Über dem Adler steht in grossen Lettern 'ATLANTA' und darunter 'ANIMALS'. Mit dem Helm in der Hand geht sie auf die Eingangstür des Kroko zu. Auf dem Weg dorthin streift sie sich mit ihrer rechten Hand durchs Haar um ein bißchen Ordnung hineinzubekommen. Im Lichtschein der Strassenlaterne sieht man gut ihre weiße Rose auf dem Hals und den schwarzen Skorpion mit dem roten Kreuz auf ihrem Handrücken.
Sie geht die wenigen Stufen hinauf, geht sie durch die erste Tür und steigt die Stufen wieder hinab. Sie lacht über das Schild an der zwoten Tür, während sie ihre beiden Handfeuerwaffen in eins der leeren Fächer legt. Jetzt krammt sie in ihrer Wildlederhose nach ein paar Münzen um den Automaten zu füttern. Nachdem sie das Schloß zweimal überprüft hat, sieht sie mit einem Lächeln hoch in die Kamera.
Das Geräusch schwerer Stiefel hallt ueber die Straße. Nach kurzer Zeit erscheint aus den Schatten einer Häuserecke die Gestalt eines Mannes, der einen dunklen Mantel und etwas schweres auf dem Rücken trägt.
Der Mann bleibt vor dem Krokodil stehen, um sich eine Zigarette anzuzuenden. Durch den Lichtschein des Feuerzeugs kann man unter dem roten Barett stechende, blaue Augen erkennen. Nach einem tiefen Zug legt er den Kopf etwas schräg, so als ob er das Krokodil abschätzen würde, und dreht sich dann zum Eingang. Bedächtig schreitet er die drei Stufen herunter und durch die Eingangstuere. Nach einem kurzen Blick auf die Schilder setzt er den schweren Seesack ab, welchen er auf seinem Ruecken trug.
Als der Mann seinen Mantel aufknöpft, kann man darunter eine dunkelblaue Uniform erkennen. Aus einer Tasche zieht er ein Geldstück für das Schliessfach, in welches er ein Kampfmesser legt, welches sich in einer Scheide am Gürtel befunden hat. Er zieht eine schwere Pistole aus seinem Hüftholster und überprüft, ob sich noch eine Patrone im Lauf befindet, bevor er auch diese Waffe in das Fach legt und abschliesst.
Nachdem er den Seesack wieder geschultert und sich vor die zweite Türe gestellt hat, blickt er nach oben in die Kamera ohne seine Mine zu verziehen und betrachtet sein wettergegerbtes Gesicht mit den stechend blauen Augen, die sich im Kameraobjektiv spiegeln. Unter seinem geöffneten dunkelblauen Mantel kann man auf seiner Brust ein Namensschild mit der Aufschrift "D'Avion" erkennen, sowie ein französisches Hoheitsabzeichen.
Das helle Quietschen einer Bremse ist aus der Ferne zu hören, dann
rutscht eine Suzuki Aurora um die Ecke. Sie fährt an einer Kneipe
vorbei, ueber der ein flackerndes Neonschild "Zum Blauen Krokodil" hängt. Der Fahrer
schaut im Forbeifahren auf die blauleuchtende Reklame. Erst einige
hundert Meter weiter bremst er wieder ab, zieht seine Maschine in einem weiten Kreis
über die ganze Straße, wobei er fast gegen den Bordstein schlittert und die
Maschine mit einem Fuß abfangen muß, damit sie auf der spiegelnassen
Straße nicht unter seinem Hintern wegrutscht. Er fährt zurück zu dem Eingang, wo er
sein Motorrad schlingernd und mit erneutem Quietschen der
protestierenden Bremsen zum stehen bringt.
Der Junge Mann steigt von dem Sitz, greift in die Amaturen und steckt
einen kleinen, flachen Kasten in seine Jackentasche.
Er betrachtet die Umgebung, die Straßen, die glänzenden, abgefressenen
Hauswände, die unzähligen Graffittiparolen und die zwielichtigen
Gestalten, die sich in die Hauseingänge und andere Unterstände drücken,
um Schutz vor dem Regen zu suchen.
Nach kurzem Überlegen ruft er im Geiste einen Namen, bekommt aber nur
ätherisches Knurren und eine emotionale Welle der Mißbilligung zu
hören.
Er bekommt zu hören - für die wenigen anderen Fussgänger im
nächtlichen Regen der Kaiserstrasse bleibt alles still - odervielmehr
genauso grossstätisch laut wie vorher auch.
Er grinst verlegen, als ihm die Dummheit seiner Gedanken bewußt wird und
ruft einen anderen Namen.
Vor ihm flimmert die Luft und ein fast menschengroßer, durchscheinender
Seehund erscheint ihm, der mit dem Regen zu verschmelzen scheint.
Wer nicht besonders scharfe Augen hat - und ein spezielles Auge für
solche Phänomäne - dem dürfte das Flimmern in der Luft nicht
auffallen.
"Grüß Dich, Steve.", blubbert die Gestalt im Kopf des blonden Magiers.
"Hallo, Andre!", lächelt der junge Mann. "Ist das nicht genau Dein
Wetter?"
Die Robbe schaut angewidert in den Himmel und wendet sich dann wieder
seinem Beschwörer zu. "Nicht diese Chemische Brühe, die hier aus den
Wolken fällt. Aber in jeder anderen Hinsicht stimme ich Dir zu."
Steve zog ein übertrieben enttäuschtes Gesicht. "Dann würdest Du nicht
mein Motorrad bewachen?" Er zeigt auf die Suzuki. "Ich traue dieser
Gegend nicht so sehr, als daß ich mich darauf verlassen könnte, die
Diebstahlsicherung hält einige sehr entschlossene Individuen wirklich
davon ab, aus meiner Maschine etwas völlig anderes zu machen, während ich da drin bin und
meine Kleidung trockne."
Die Schnauze des Seehundes schnuppert und zieht sich zu einem vagen
grinsen zurück. "Natürlich ist mir Dein Wunsch wie immer Befehl."
Steve lächelt glücklich und klatscht in die Hände. "Wundervoll! Danke,
Andre. Wenn der Regen aufhören sollte, schicke ich Vulcano. Nicht, dass
Du Dich langweilst. Bis nachher!"
Der Seehund nickt und verschwindet in einem Wirbel von tausend
Tröpfchen.
Der Junge Mann dreht seinem Motorrad den Rücken zu und geht langsam auf
die Tür zu, studiert die Neonanzeige noch einmal, während er versucht,
seine von der langen Fahrt verkrampften Beine zu lockern.
Dann schreitet er zu der Tür und stößt sie auf, betritt den kleinen
Flur.
Er schlendert unbedacht zum Eingang und will schon die zweite Tür
öffnen, als ein schrilles Brummen ertönt und eine elektronische Stimme
ihn freundlich, aber bestimmt darum bittet, seine "Freunde" rechts in den
Schliessfächern zurück zu lassen. Er schüttelt den Kopf, als würde er
sich selber für siene gedankenverlorene Art tadeln und legt seine Colt
Manhunter in eine der Kästen, bezahlt die Gebühr und schliesst die
Tür des Kastens.
Dann tritt er unter die zweite Tür und wartet, dass diese sich öffnet.
Silencer trägt einen schwarzen Mantel, trotz der schwülen Hitze, und überhaupt ist seine Kleidung ganz in Schwarz gehalten. Er ist ungefähr 1,80 m groß und schlank gebaut, nicht unbedingt athletisch, aber doch kräftig gebaut. Schwarze Haare, Nickelbrille, recht gut aussehend, Narbe über dem linken Ohr, vielleicht 4 cm lang.
Ungefähr 2 1/2 Blocks vom Krokodil entfernt tritt ein hagerer, nein sehr hagerer Mann aus der Tür. Er ist bekleidet mit einem dunklen Umhang, welcher bis zu den Knien geht und mit einer Kapuze, die ein schmächtiges, stolzes, von Ratlosigkeit und Ermüdung gekennzeichnetes Gesicht in mysteriöse Dunkelheit hüllt, nur die Augen leuchten vor Stolz und Lebenskraft. Einfache, dunkle Sportschuhe und eine schlecht sitzende schwarze Jeans schauen unter dem Umhang hervor. Gestützt auf einen Stab von ca. 1,5m aus scheinbar echten Holz schaut er erst links die Strasse herauf, dann rechts die Strasse herunter, so als würde er nicht wissen wohin er jetzt gehen sollte. Dann greift er in eine seiner Taschen, zieht ein 10 Markstück hervor, wirft es hoch, fängt es wieder auf und schaut darauf. Entschlossen wendet er sich jetzt nach links und geht die Strasse entlang. Hin und wieder sieht man unter dem dunklen Umhang Teile eines weißen Hemdes aufblitzen. Er schaut einigen Gestalten nach, welche im Keller verschwinden und erkennt als er nach oben schaut die Leuchtreklame des Blauen Krokodils. Er geht hinein und verbringt bereits an der ersten Tür längere Zeit, da er sichtlich grosse Mühe hat den Text zu verstehen tritt dann aber ein und legt dann ohne zu zögern eine Yamaha Pulsar in das Schließfach. An der zweiten Tür scheint nur mit Mühe die Aufforderung lesen zu können nach oben zu schauen. Nach einigen Sekunden scheint er es zu verstehen und schaut nach oben in die Kamera.
Etwa 1,90m ist der Elf groß. Schwarze Haare, zu einem kunstvollen Zopf nach hinten gebunden. Er trägt eine leicht verspiegelte Pilotenbrille. Trotzdem sind darüber seine geschwungenen Augenbrauen zu sehen. Seine Füße stecken in abgetragenen Stiefeln, darüber eine schwarz-graue Jeanshose; wieder darüber ein anthrazit- graues Hemd mit schwarzen Nadelstreifen. Seltsam ist, dass er trotz des Wetter überhaup nicht zu schwitzen scheint.
George ist ein alter Mann mit grauen kurzgeschoren Haaren und einem
ebenfalls grauen Drei-Tage-Bart.
Er hat einen langen Armeegrünen Mantel, schwarze Armeestiefel, eine schware
Jeans und ein weißes T-Shirt an. Er macht alles in allem einen
ungepflegten, aber nicht dreckigen Eindruck.
Wenn man seinen rechten Arm genauer betrachtet, kann man erkennen, dass die
"Haut" nur billigste Plastikimitation ist und der Arm sich irgendwie
mechanisch bewegt.
Langsam schlendert eine Frau die Kaiserstraße herunter, auf der Suche nach dem "Blauen Krokodil", das ihr ein Bekannter vor kurzem als angenehme Bar empfohlen hat. Schlendert... Marschiert wäre vielleicht treffender, denn ihre Beine bewegen sich in einem, wenn auch langsamen, so doch deutlich erkennbaren Takt, ebenso wie ihre Arme, die genau gegenläufig mitschwingen. Ihre Kleidung lässt sich keinesfalls als geschmackvoll bezeichnen, eher schon praktisch und bequem: Sie trägt ein dunkelgrünes T-Shirt, das vielleicht eine Nummer zu groß ist und keinesfalls ihre Figur besonders betont, sich aber trotzdem über der Brust deutlich wölbt, eine einfache hellblaue Jeanshose und leichte schwarze Halbschuhe. Über ihrer Schulter hängt eine schwarze Kunstfasertasche, die der Größe und der Form nach für einen tragbaren Computer bestimmt sein könnte.
Sie ist mittelgroß, muskulös, ueberflüssige Fettpolster sind nicht zu erkennen, ebensowenig wie andere nennenswerte Verunstaltungen. Im Gegenteil, wer sich nicht von ihrem kräftigen Körperbau stören lässt, könnte sie wohl guten Gewissens als attraktiv bezeichnen.
Ihr Gesicht ist nicht gerade für eine Kosmetikwerbung geeignet, aber auch nicht hässlich. Um ihren schmallippigen Mund spielt ein mitleidiges bis abschätziges, jedoch nicht wirklich fröhliches Lächeln. Ihre linke Wange wird von einer etwa fünf Zentimeter langen Narbe verunstaltet, die jedoch recht gut verheilt ist. Ihre Nase ist vielleicht etwas zu groß, die Augenbrauen fehlen ebenso vollständig wie das Haupthaar und die Wimpern.